Service liegt der Tierarztpraxis im Ekazent besonders am Herzen. Hier stellen wir Ihnen regelmäßig interessante und wissenswerte Informationen und Tipps ein.

Ein Klick lohnt sich also immer. Für alle weiteren Fragen und Wünsche stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne auch telefonisch oder via Kontaktformular Rede und Antwort.

Das sind die aktuellsten Informationen:

WINTERCHECK für Vierbeiner

WINTER

Nicht nur Kindern bereitet Schnee riesiges Vergnügen, auch viele Hunde tollen für ihr Leben gern in der weißen Pracht umher. Damit sie die Winterzeit auch unbeschadet überstehen nachstehend einige Tipps.

Die Pfoten vieler Hunde werden dieser Tage stark beansprucht. Durch Feuchtigkeit, Kälte, Schnee und Streusalz wird die Hornhaut der Ballen spröde und rissig. Eine Entzündung der Pfoten ist oft die Folge, was mit Schmerzen beim Laufen verbunden ist  und auch zu deutlichen Lahmheiten führen kann. Ebenso können mit Schnee verklumpte Haare und Kieselsteine im Zwischenzehenbereich Druckschmerz verursachen. Untersuchen Sie daher nach jedem Spaziergang die Pfoten Ihres Vierbeiners und reinigen Sie sie gegebenenfalls mit lauwarmem Wasser. Damit die Ballen geschmeidig bleiben hilft Eincremen mit Hirschtalg und Vaseline. Zusätzlich wird durch Gabe von Vitaminen (C, E, H), Mineralstoffen und ungesättigten Fettsäuren die Bildung von gesundem Keratin angeregt.

Achten Sie im Winter auch besonders auf die Fellpflege bei langhaarigen Hunden und Hunderassen mit Hängeohren.

Gerade kleine Hunde sehen mit einem Wintermäntelchen nicht nur sehr putzig aus, sie werden damit vor allzu raschem Abkühlen bewahrt.

Eine weit verbreitete Angewohnheit von Hunden Schnee zu fressen ist leider häufig Grund für Erkrankungen. Neben Mandel-und Kehlkopfentzündung mit Husten und Schluckbeschwerden kann es unter anderem zu Erbrechen und Durchfall kommen.

Weitere Gefahrenquellen in den Wintermonaten stellen Frostschutzmittel dar. Ethylenglykol in der Scheibenwaschanlage und Propylenglykol im Kühlwasser sind geruchsneutrale und farblose Chemikalien, die süßlich schmecken und deshalb von Vierbeinern gerne geschleckt werden. Beide Substanzen bilden im Körper Kristalle, die sich vor allem in feinen Hirngefäßen und den Nieren ablagern und abhängig von der aufgenommenen Menge zu schweren Schäden bis hin zum Tod führen können. Die Anzeichen solch einer Vergiftung sind nicht deutlich, vergiftete Tiere zeigen wenig spektakuläre Symptome wie Erbrechen, torkeligen unkontrollierten Gang, beschleunigte Atmung und Krämpfe die bis zur Bewusstlosigkeit und sogar zum Tod führen können. Bei Verdacht einer solchen Vergiftung sollten Sie so rasch wie möglich einen Tierarzt aufsuchen.

Winterzeit-Urlaubszeit

Damit Ihr Vierbeiner den Urlaub geniessen kann vergessen Sie die angeführten Utensilien nicht.

Impfpass, Gesundheitszeugnis 

Fertigfutter, Wasservorrat, Näpfe, Dosenöffner                                               

Halsband: Namenskärtchen mit Urlaubs- und Heimadresse                       

 

Falls Ihr Vierbeiner zu Hause bleibt, hinterlassen Sie folgende Informationen Ihrem Tiersitter:

Urlaubsanschrift und Telefonnummer

Tierarztvisitenkarte

Merkzettel mit Vorlieben, Gewohnheiten und Fütterungszeiten Ihres Vierbeiners

Futtervorrat und Leckerlis

 

In der Reiseapotheke sollte folgendes vorhanden sein:

Verbandmaterial, sterile Gazebinde, Watte, Schere, Pinzette,

Wundsalbe, Tierkohle, Paspertintropfen, Fieberthermometer, Taschenlampe

Am Reisetag dem Tier nur frisches Wasser anbieten, kein Futter geben! Im Urlaub nur gewohntes Futter verabreichen, keine Futterumstellung vornehmen!

 

Viel Spaß im Schnee wünscht

Ihr Tierarzt im Ekazent