Service liegt der Tierarztpraxis im Ekazent besonders am Herzen. Hier stellen wir Ihnen regelmäßig interessante und wissenswerte Informationen und Tipps ein.

Ein Klick lohnt sich also immer. Für alle weiteren Fragen und Wünsche stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne auch telefonisch oder via Kontaktformular Rede und Antwort.

Das sind die aktuellsten Informationen:

Tipps für den Sommer

Allgemeines:

Die warme Jahreszeit ist die klassische Zeit für Flöhe, Zecken und andere Parasiten. Achten Sie auf eine adäquate Prophylaxe, damit Ihr Tier möglichst wenig von diesen Quälgeistern geplagt wird.

 

Viele Hunde nützen im Sommer die Möglichkeit, sich in verschiedensten Gewässern Abkühlung zu verschaffen. Abhängig von der Sauberkeit des Gewässers, kann es zu Magen/Darmproblemen, allergischen Hautproblemen und oft auch zu Ohrenentzündungen kommen. Auch an die Gefahr einer Blasen- oder Nervenwurzelentzündung sollten Sie denken.

 

Der Sommer ist leider auch die Zeit, in der speziell Hunde mit Hängeohren (z.B. Cockerspaniels) Probleme mit Grannen (auch bekannt als „Schliafhansel“ oder „Mäusegerste“) bekommen. Diese Grannen bohren sich in den Gehörgang, verursachen eine massive Entzündung und einen starken Juckreiz. Die Hunde sind dann sehr unruhig und halten den Kopf meist schief. Ebenso können sich diese Grannen im Bereich der Pfoten in die Haut bohren und auch unter der Haut wandern. Das verursacht Entzündungen und Lahmheiten.

 

Sollte Ihr Tier ein Herzproblem haben, bedenken Sie, dass die heiße Jahreszeit eine zusätzliche Belastung für das Herz/Kreislaufsystem darstellt. Möglicherweise muss die Dosis der Herzmedikamente diesem Umstand angepasst werden. Falls Ihr Tier vermehrt hechelt, hustet und weniger leistungsfähig ist, sollten Sie unverzüglich Ihren Tierarzt aufsuchen.

 

Sollte Ihr Tier ein Arthrosepatient sein, ist nun die  angenehmere Jahreszeit. Die warme Jahreszeit wirkt sich meist günstig auf die Gelenksprobleme aus. Möglicherweise kann man mit einer verordneten Schmerztherapie aussetzen oder wenigstens die Dosis der Schmerzmittel reduzieren. Ich helfe Ihnen diesbezüglich gerne!

Sommerzeit-Reisezeit:

Viele Tierbesitzer wollen Ihre Haustiere auch mit in den Urlaub nehmen. Dabei gilt es, einiges zu beachten. So gibt es verschiedene Ein- und Ausreisebestimmungen für Haustiere, die von Land zu Land verschieden sind. Generell gilt, dass Ihr Tier einen EU-Pass benötigt, gechipt sein muss und eine gültige Tollwutimpfung braucht. Für manche Länder benötigen Sie auch eine tierärztliche Gesundheitsbescheinigung oder sogar ein amtstierärztliches Gesundheitszeugnis. Vor allem in Drittländern ist manchmal auch eine Tollwut-Antikörper Titerbestimmung notwendig. Je nach zeitlichem Abstand der letzten Tollwutimpfung planen Sie für diese Untersuchung eine Vorlaufzeit von mehreren Wochen ein!  Kümmern Sie sich zeitgerecht um die erforderlichen Unterlagen!

 

Besonders in den südlichen Urlaubsländern gibt es einige Erkrankungen, gegen die Sie Ihr Tier schon vor Antritt der Reise schützen sollten. Es handelt sich dabei vor allem um parasitäre Erkrankungen, die von blutsaugenden Insekten übertragen werden, wie die Leishmaniose, die Babesiose, die Ehrlichiose und die Dirofilariose (Herzwurmerkrankung). Ich informiere Sie gerne über geeignete Prophylaxemaßnahmen!

 

Sollten Sie Ihr Tier im Flugzeug mitnehmen wollen, gilt es ebenfalls einiges zu beachten. Abhängig von Größe und Gewicht können Sie Ihr Tier entweder als „Handgepäck“ mitnehmen oder Sie benötigen einen geeigneten Transportkäfig, sollte Ihr Tier im Frachtraum mitreisen. Es gibt auch die Möglichkeit, Ihr Tier für die Dauer des Fluges zu sedieren.

Falls Ihr Tier Autofahren nicht verträgt, gibt es ebenfalls Medikamente, die Ihrem Tier die Fahrt erleichtern.

 

Wenn Sie Ihr Tier nicht mit in den Urlaub nehmen, kümmern Sie sich zeitgerecht um die Betreuung Ihres Tieres. Sollten Sie niemanden finden, der Ihr Tier in Ihrer Abwesenheit betreuen kann, gibt es die Möglichkeit Ihr Tier in einer Tierpension versorgen zu lassen. Für Fragen hinterlassen Sie bitte in jedem Fall eine Telefonnummer, unter der Sie erreichbar sind. Geben Sie auch bekannt, an welchen Tierarzt sich Ihr Tiersitter wenden kann, sollten in Ihrer Abwesenheit gesundheitliche Probleme auftauchen.

 

Reiseapotheke:

Auch für Ihr Tier sollten Sie eine Reiseapotheke mitführen. Medikamente gegen Erbrechen und Durchfall, Verbandmaterial, geeignete Mittel zur Wundversorgung und Desinfektion sollten in keiner Reiseapotheke fehlen.

Falls Ihr Tier eine Dauermedikation benötigt (z.B. Herzmedikamente), vergessen Sie nicht, diese in ausreichender Menge auch mit in den Urlaub zu nehmen!!!

Dasselbe gilt auch für Diätfuttermittel, sollte Ihr Tier diese benötigen!!!

 

 

 Ich wünsche Ihnen und Ihrem Haustier einen schönen Sommer!